Gemeinde Stetten am kalten Markt

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Rundgang und Kurzchronik

Skizze historischer Rundgang
Skizze historischer Rundgang

Historischer Rundgang Storzingen

  1. Katholisches Pfarrhaus
  2. Pfarrkirche St. Zeno
  3. Ehemalige Mühle

843 Erste urkundliche Erwähnung  Der Grundbesitzer Adalhart und seine Frau Swanaburg übertragen den Ort als Schenkung dem Kloster St. Gallen

1147 Die Pfarrkirche St. Zeno wird bei den Besitzungen des Zisterzienser-Klosters Salmannsweil/Salem bereits erwähnt.

1160 Kaiser Friedrich I. von Staufen („Barbarossa“) stellt den Ort und die Pfarrkirche unter seinen Schutz.

1212 Burkard von Weckenstein, ein Edler auf der gleichnamigen Burg oberhalb Storzingens, erwarb auf der Gemarkung „Wald“ (Name der heutigen Gemeinde Wald und des Klosters) ein Grundstück mit einem Kirchlein, und stiftete darauf ein Zisterzienserinnen-Kloster für seine beiden Schwestern.

Zwischen 1212 und 1534 Häufiger Wechsel der Lehensherren, ist seit 1419 Teil der Herrschaft Jungnau.

1534 Geht die Landeshoheit an das Haus der Grafen von Fürstenberg der Heiligenberger Linie über, deren Familie 1664 in den Reichsfürstenstand übergeht. Bis 1806 sind die Fürsten von Fürstenberg, inzwischen Sitz in Donaueschingen, die Landesherren.

1603-1605-1624 Das 1603 erbaute Pfarrhaus brennt bereits 1605 wieder ab. 1624 wird es von Pfarrer Oeser auf eigene Kosten erbaut.

1618 bis 1648 Der Dreißigjährige Krieg richtet erst in den Jahren 1632 - 1635 verheerenden Schaden an. Die Pest wütete hier besonders stark. Von den 29 Haushalten bestanden noch neun Haushalte mit drei Bauern und sechs Söldnern.

1758 Pfarrer Johann Christoph Zembroth lässt eine neue Kirche mit wertvollen Einrichtungen auf eigene Kosten erbauen. Er stirbt 1774 im Alter von 80 Jahren.

1766-1967 Der Nachfolger, Pfarrer Josef Fidel Karle aus Sigmaringen, stiftet den Hochalter und die Seitenaltäre mit den wertvollen Tafeln des Malers Meinrad von Au.

1806 Die Herrschaft Jungnau wird an das Haus Hohenzollern in Sigmaringen abgetreten.

1925 Storzingen gehört zum Landkreis Gammertingen und später zum Landkreis Sigmaringen.

1933 bis 1945 und nach 1945 Die NS-Zeit, das Kriegsende und die Besatzungszeit sind wie in Stetten am kalten Markt.

1972 Storzingen wird freiwillig nach Stetten am kalten Markt eingemeindet.