Gemeinde Stetten am kalten Markt

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Rundgang und Kurzchronik

Skizze historischer Rundgang
Skizze historischer Rundgang Frohnstetten

Historischer Rundgang Frohnstetten  

  1. Pfarrkirche St. Silvester
  2. Hilb
  3. Altes Rathaus
  4. Alemannische Reihengräber
  5. Sebastianskapelle
  6. Bürgerhaus "Alte Schule"
  7. Pumpenhaus / Brunnenhaus

842 Erste urkundliche Erwähnung. Im Vertrag des Salomon mit dem Kloster St. Gallen wird der Ort dem Kloster St.Gallen vermacht. Seit dem Mittelalter gehört der Ort zur Herrschaft Strassberg. Graf Heinrich von Hohenberg gab das Lehen an das weltliche Damenstift Buchau zurück.

1345 Die Fürst-Äbtissin Anna überträgt das Lehen an Rudolf von Reischach. Es folgt ein häufiger Besitzerwechsel.

1532 Dietrich Dieteg von Westerstetten erwirbt das Schloss und Straßberg samt dem Weiler Frohnstetten. Für einige Generationen bleibt die Herrschaft Straßberg in der Familie von Westerstetten.

1617 Die Pfarrkirche St. Silvester wird unter Georg Dietrich von Westerstetten und seiner Frau Barbara, geborene Schenkin von Staufenberg fertiggestellt. Das Altarblatt des Hochaltars stammt von dem Saulgauer Barockmaler Johann Caspar Coler.

1632 bis 1635 Der Dreißigjährige Krieg unter den Schweden und die Pest wüteten auch hier. In dieser Zeit soll der Weiler Weinitz im Hardt abgegangen sein, die zu Ehren des St. Sebastian, Schutzpatrons gegen die Pest, eine Kapelle errichteten.

1802 Bei der Säkularisation wird das weltliche gefürstete Damenstift Buchau aufgehoben, die Herrschaft Straßberg mit Frohnstetten wird dem Fürstenhaus Thurn und Taxis zugesprochen.

1806 Das Fürstenhaus Thurn und Taxis muss seine politische Selbständigkeit an das Fürstenhaus Hohenzollern in Sigmaringen abtreten.

1835 Durch einen Kaufvertrag gehen auch der grundherrlichen Berechtigungen an das Haus Sigmaringen über.

1849 Mit dem Staatsvertrag wird das Land Hohenzollern dem Königreich Preußen einverleibt.

1925 Frohnstetten gehört zum Landkreis Sigmaringen und damit zum Land Hohenzollern

1933 bis 1945 Die Zeit des NS-Regimes hat keine besonderen Höhepunkte gebracht. Die Entwicklung ist vergleichbar mit Stetten am kalten Markt.

Nach 1945 Gegen Ende des Krieges werden viele ausgebombte Familien dem Ort zugeteilt. Die französische Besatzung erfolgt kampflos. Frohnstetten erlebt den Aufschwung mit Niederlassungen der Textilindustrie, die vor allem den Frauen Arbeit gibt.

1975 Durch die Gemeindereform wird Frohnstetten der Gemeinde Stetten am kalten Markt zugeteilt.